Notos Klavierquartett | Malgartener Klosterkonzerte
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Im Jahr 2023 spielte das junge Notos Klavierquartett eine sensationelle Matinee in Malgarten. Das Publikum war geradezu „aus dem Häuschen“. Wer von den Anwesenden damals die weitere Entwicklung des Quartetts
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Im Jahr 2023 spielte das junge Notos Klavierquartett eine sensationelle Matinee in Malgarten. Das Publikum war geradezu „aus dem Häuschen“. Wer von den Anwesenden damals die weitere Entwicklung des Quartetts verfolgt, dürfte wenig überrascht sein, dass die Karrierekurve der vier Musiker*innen gerade „verdammt“ steil nach oben zeigt. Wären all dies nicht Gründe genug für eine Wiedereinladung, kommt in Osnabrück ein Programm auf die Pulte, das sich „gewaschen“ hat!
Für Mozarts „Klavierquartett g-Moll KV 478“ und Brahms‘ „Klavierquartett c-Moll op. 60“ muss man keine große Werbung machen – beides sind Klassiker des Repertoires und im anspruchsvollsten Sinne Kammermusik, die kaum schöner sein könnte.
Anders das letzte Werk des Abends: William Walton? Hierzulande nicht zwingend bekannt, gehört der 1902 geborene Engländer zu den bekanntesten Komponisten auf der Insel. Als jungen Erwachsenen hatte es ihn nach Italien verschlagen, wo er 18-jährig sein Klavierquartett vollendete. Drei Jahre später schickte es der Komponist von dort aus in die Heimat. Erst 1924 (!) kam das Paket mit der Partitur an. Walton, vom Wiederauftauchen seines sechs Jahre alten Jugendwerks überrascht, nutzte die Gelegenheit, es nach gründlicher Überarbeitung beim Wettbewerb um den Carnegie Award einzureichen, den er prompt gewann.
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Eintritt:
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