Die Leiden des jungen Werther
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„Und laß das Büchlein deinen Freund sein, wenn du keinen näheren finden kannst.“ So schreibt es Goethe vor 250 Jahren zu Beginn seines „Werthers“, und noch immer hinterlässt die Erzählung
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„Und laß das Büchlein deinen Freund sein, wenn du keinen näheren finden kannst.“
So schreibt es Goethe vor 250 Jahren zu Beginn seines „Werthers“, und noch immer hinterlässt die Erzählung Spuren bei Liebenden und Leidenden – die wir alle immer wieder sind.
Der junge Mann Werther ist froh fort zu sein und nun den neuen Ort Wahlheim zu erkunden. Etwas verloren in der Welt, streift er gerne durch das Dorf und trifft dort auf die unterschiedlichsten Menschen. Auf einem Ball lernt er die schöne Lotte kennen. Für ihn ist es Liebe auf den ersten Blick. Nur sie ist schon verlobt mit Albert. Auf der Suche nach Halt kann sich Werther nicht von Lotte lösen und freundet sich auch mit ihrem Verlobten an. Seine Gefühle, die anderen Figuren und die ausweglose Situation potenzieren sich im Werther. Zwischen Euphorie, Verzweiflung und dem Hunger nach Gefühl wird klar: Drei sind einer zu viel. Aber wer muss gehen: Albert, Lotte, Werther?
Die Inszenierung nimmt vor allem auch den Schmerz keinen Platz in der Welt zu finden in den Fokus. Dabei ist stehts die Frage präsent: Wie kann ein verlorener Mensch in der Gesellschaft haltfinden? Das Team um die Regisseurin Linda Wiechers arbeitet kollektiv, empathisch und hinterfragend an Goethes ins Heute ragender Geschichte und arbeitet diese zu einem dichten und energiegeladenen Monolog aus. Kann der Text uns heute auch noch immer ein Freund sein?
Uhrzeit
Eintritt:
6 KUKUK-Tickets an der Abendkasse oder im Vorverkauf an der Theaterkasse