„#StolenMemory“
Informationen
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen der letzte Besitz von KZ-Inhaftierten und die Frage, wie es heute noch gelingt, diese sogenannten Effekten an Familien der Opfer zurückzugeben. „Effekten“ sind persönliche Gegenstände,
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Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen der letzte Besitz von KZ-Inhaftierten und die Frage, wie es heute noch gelingt, diese sogenannten Effekten an Familien der Opfer zurückzugeben. „Effekten“ sind persönliche Gegenstände, die Häftlingen bei ihrer Ankunft in den Konzentrationslagern von den Nationalsozialisten abgenommen wurden. Oft waren es Eheringe, Uhren, Füller oder Brieftaschen mit Fotos.
„Viele NS-Opfer hinterließen ihren Familien keine persönlichen Gegenstände, weil die Nazis ihnen alles nahmen“, so Charlotte Meiwes, Projektleiterin für „#StolenMemory“ bei den Arolsen Archives. Dass die Effekten erhalten geblieben sind, sei für die Angehörigen deswegen überraschend: Einige von ihnen erfahren neue Informationen über diesen Lebensabschnitt ihrer verfolgten Familienmitglieder. Deshalb sei es so wichtig, die Familien zu finden und ihnen die Gegenstände zu übergeben.
„#StolenMemory“ ist eine Kampagne der Arolsen Archives zur Rückgabe dieser persönlichen Gegenstände an die Angehörigen. Über 1.000 Familien konnten seit dem Start der Kampagne 2016 bereits gefunden werden.
Die Ausstellung zeigt Bilder solcher „Effekten“ und erzählt vom Schicksal von zehn NS-Verfolgten.
Öffnungszeiten:
Di.-Sa. 14-17 Uhr
So. 11-17 Uhr
Uhrzeit
Eintritt:
frei