Gedenktag 9. November
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In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 zerstörten die Nationalsozialisten in ganz Deutschland Synagogen, verfolgten und ermordeten Jüd*innen. Auch die Osnabrücker Synagoge an der heutigen
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In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 zerstörten die Nationalsozialisten in ganz Deutschland Synagogen, verfolgten und ermordeten Jüd*innen. Auch die Osnabrücker Synagoge an der heutigen Alte-Synagogen-Straße wurde verwüstet und niedergebrannt.
Die jährliche Gedenkveranstaltung erinnert an die Opfer der NS-Verbrechen und setzt ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus, aber auch für ein solidarisches Miteinander in einer demokratischen Gesellschaft. Seit 2001 wird sie von Osnabrücker Schulen gestaltet.
In diesem Jahr präsentieren die Schüler*innen des Gymnasiums in der Wüste unter dem Thema „Nie wieder ist jetzt!“ ein szenisches Spiel mit musikalischer Begleitung. Im Mittelpunkt stehen die Geschichte der Ausgrenzung, offenen Verfolgung und schließlich Vernichtung der Jüd*innen, u. a. am Beispiel des Osnabrückers Peter van Pels. Begleitet wird die Veranstaltung von einer Ausstellung verschiedener Kunstexponate, die aus der Beschäftigung mit dem Thema Menschenwürde in der Geschichte und Gegenwart entstanden sind.
Programmablauf:
16:30 Uhr: Aula Schloss Osnabrück – Gedenkveranstaltung: „Nie wieder ist jetzt!“
Begrüßung: Katharina Pötter, Oberbürgermeisterin der Stadt Osnabrück
(Anmeldung erforderlich unter 0541 323-2462 oder über )
im Anschluss: Gedenkgang zur Alten Synagogenstraße
ca. 17:45 Uhr: Mahnmal Alte Synagoge – Kranzniederlegung, Gebete
Begrüßung: Dr. Winfried Verburg, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Osnabrück e. V.
(ohne Anmeldung)
ca. 18:15 Uhr: Ende der Veranstaltung
Uhrzeit
Eintritt:
frei