This is a repeating event17. Oktober 2026 19:30
„Frankenstein“
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„Frankenstein“ gilt seit über 200 Jahren als die (pop)kulturelle Referenz für menschliche und männliche Hybris. Der Roman überrascht noch heute
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„Frankenstein“ gilt seit über 200 Jahren als die (pop)kulturelle Referenz für menschliche und männliche Hybris. Der Roman überrascht noch heute durch seine Ambivalenz, die uns einerseits Victor Frankenstein in seiner Neugier und seinem Forschungswillen verstehen lasst, und andererseits Empathie für die von ihm geschaffene abscheuliche, ungeliebte Kreatur weckt, die von sich aus gar nicht böse ist.
Mary Shelley schrieb den Roman 1816 im berüchtigten Jahr ohne Sommer, als ein Vulkanausbruch in Indonesien für mehrere Monate den Himmel über Europa verdunkelte und die damalige Welt nachhaltig veränderte. Heute gibt es unzählige Varianten, die romantische Schauergeschichte von Frankenstein und seinem Geschöpf in unsere Gegenwart hineinzudeuten.
Was erzählt „Frankenstein“ über die Überwindung von Grenzen, wo ist er eine feministische Kritik und wo verschweigt er vielleicht auch, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit Forschungsgeist möglich ist?
Das Team um Katharina Schmidt und Roman Konieczny, die zum dritten Mal am Theater Osnabrück arbeiten, nähert sich der Zeit Mary Shelleys, der Geschichte von Schöpfer und Geschöpf, als auch ihrem Widerhall, der bis ins Heute ragt.
Einführung: 30 Min. vor Beginn
Uhrzeit
Eintritt:
KUKUK-Tickets an der Abendkasse oder im Vorverkauf an der Theaterkasse