„Die Reliefs von Heinrich Meiering“ | Kunst in Kürze
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Das 17. Jahrhundert war für die westfälische Kunst eine Blütezeit und viele Kirchen erhielten eine Ausstattung im barocken Stil.
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Das 17. Jahrhundert war für die westfälische Kunst eine Blütezeit und viele Kirchen erhielten eine Ausstattung im barocken Stil. Namhafte Bildhauerwerkstätten suchten die Nähe zahlungskräftiger Auftraggeber und machten die Bischofsstädte Osnabrück, Münster und Paderborn zu ihrem Wohn- und Arbeitsort. Heinrich Meiering ging jedoch einen anderen Weg:
Nach seiner Ausbildung in Münster siedelte er nach Rheine über und etablierte dort eine produktive Werkstatt. Durch diese Entscheidung sicherte sich der Bildhauer nahezu eine regionale Monopolstellung und stattete zahlreiche Kirchen im westlichen Münsterland und im südlichen Niedersachsen aus.
Zu seinen Werken gehören auch drei Steinreliefs mit Szenen der Lazarusgeschichte, die sich seit 1967 im Bestand des Diözesanmuseums befinden.
In seinem Kurzvortrag widmet sich Michael Langer der Bildhauerfamilie Meiering und den Reliefs, deren genaue Herkunft noch immer Rätsel aufwirft.
Das Veranstaltungsformat Kunst in Kürze wirft jeweils am 1. Donnerstag im Monat 20-minütige Schlaglichter auf Objekte aus dem Sammlungsbestand der Domschatzkammer und des Diözesanmuseums Osnabrück.
Uhrzeit
Eintritt:
frei