Andrea Pichl: „The Dream Before“
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Andrea Pichl verbindet in ihrer Arbeit Kunst und Forschung. Sie untersucht, wie Räume und das Leben der Menschen sich gegenseitig beeinflussen. In ihren Kunstwerken befasst sich die Künstlerin oft mit
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Andrea Pichl verbindet in ihrer Arbeit Kunst und Forschung. Sie untersucht, wie Räume und das Leben der Menschen sich gegenseitig beeinflussen. In ihren Kunstwerken befasst sich die Künstlerin oft mit historischen Gebäuden und normierten Bauteilen. Für Andrea Pichl erzählen sie von den politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen ihrer Zeit. Sie sind Träger von Spuren der Geschichte.
In der Kunsthalle Osnabrück zeigt Andrea Pichl eine Ausstellung zum 40-jährigen Bestehen des Planetariums im Naturkundemuseum Osnabrück. Die Kuppel des Planetariums wurde von einem Bau-Ingenieur aus der ehemaligen DDR gebaut – Ulrich Müther. Ulrich Müther wurde in den 1960er Jahren in der DDR und darüber hinaus für seine Schalentragwerke bekannt. Die Betonbauteile der Kuppel stützen sich gegenseitig, ohne ein Gerüst. Das war damals neu. Seine Bauten sind einzigartig und stehen bis heute an vielen Orten in Deutschland. Sie waren Teil von Handelsgeschäften zwischen der BRD und der DDR. Auch die Kuppel des Planetariums in Osnabrück war Teil eines Geschäftes.
Andrea Pichl übersetzt diese Baugeschichte des Planetariums in eine raumgreifende Installation, für die das Kirchenschiff der Kunsthalle zu einer realistisch wirkenden Straßenszene wird. So legt sie ein Stück unbekannter Osnabrücker Geschichte frei.
Öffnungszeiten:
Di.-So. 11-18 Uhr
Uhrzeit
Eintritt:
KUKUK-Tickets an der Museumskasse, Kinder und Jugendliche frei