Hallo zusammen, ich heiße Karolina (44 Jahre jung), ich bin vom Beruf Mediendesignerin und eine Frohnatur. Seit Mitte September darf ich mich KUKUK-Kollegin nennen und das Team in alltäglichen Büroarbeiten unterstützen.
Wir haben schon wieder Grund zur Freude: Die Dieter-Fuchs-Stiftung garantiert mit einem fünfstelligen Betrag den Fortbestand unseres Projekts „kulturStifter“ bis Dezember 2026.
Zwei Stufen können eine unüberwindbare Barriere sein. Ein zu enger Aufzug. Oder keine barrierefreie Toilette – das sind Hindernisse, die für manche Menschen ein Kulturerlebnis unmöglich machen. Hindernisse, die wir oft erst dann erleben, wenn wir selbst von Einschränkungen betroffen sind. Ein hörbares Kostüm, eine tastbare Kulisse, eine Rampe vor dem Eingang, ein Schalter in der richtigen Höhe oder die Möglichkeit, den Assistenzhund mitzubringen zu können – das kann dazu beitragen, dass Menschen, die von Einschränkungen betroffen sind, die Kulturveranstaltung besuchen können, die sie besuchen wollen. KUKUK will Kultur für alle (!) Menschen ermöglichen. Deswegen starten wir jetzt das Projekt „Wegweiser barrierefrei“.
Drei prallvolle Tage liegen hinter uns! Von Freitag nachmittag bis Sonntag abend haben wir insgesamt 22 Stunden an unserem Infostand neben dem Löwenpudel auf dem Domvorplatz verbracht. Und dabei viele Gespräche geführt, Menschen über unsere Initiative informiert und fruchtbare Kontakte geknüpft.
ZUM 100. GEBURTSTAG VON HILMAR HOFFMANN – Seine 1979 erschienene Streitschrift „Kultur für alle“ hat die deutsche Kulturpolitik von Grund auf verändert. Als einer der ersten Politiker erkannte Hoffmann die Bedeutung von Kultur und Bildung für die Gesellschaft und forderte die Teilhabe breiter Bevölkerungsschichten an Theatern, Bibliotheken und Museen. Am 25. August hätte er seinen 100. Geburtstag gefeiert – ohne ihn gäbe es unseren Verein nicht, nicht die vielen anderen Initiativen in Deutschland, die sich um kulturelle und soziale Teilhabe von Menschen mit wenig Geld bemühen.
Am vergangenen Montag haben wir 55 Migrant*innen kulturglücklich gemacht! Beate und Max waren in der Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge an der Osnabrücker Sedanstraße zu einer „mobilen Sprechzeit“, wie wir sie jetzt und in Zukunft öfter abhalten, z.B. in Quartiersbüros, bei Begegnungscafés oder eben hier in der LAS.