Bach: „Auferstehung und Himmelfahrt“
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Die metaphysischen Ereignisse von Auferstehung und Himmelfahrt Jesu Christi rücken in diesem Jahr in einer Veranstaltungsreihe in den Fokus der kirchenmusikalisch-theologischen Auseinandersetzung. Zwischen Ostern und Ende April widmen wir uns
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Die metaphysischen Ereignisse von Auferstehung und Himmelfahrt Jesu Christi rücken in diesem Jahr in einer Veranstaltungsreihe in den Fokus der kirchenmusikalisch-theologischen Auseinandersetzung. Zwischen Ostern und Ende April widmen wir uns in einer Predigtreihe, in konzertanten Aufführungen, einem musikalischen Einführungsabend sowie in theologische Vorträgen diesen eher sperrigen Themen.
Die Auferstehung und Himmelfahrt Jesu Christi nehmen in den neutestamentlichen Erzählungen im Vergleich zu dessen Leiden und Sterben einen recht untergeordneten Raum ein. Während die Geschehnisse rund um den Kreuzestod Jesu ausführlich und konkret und in Teilen historisch belegbar nachgezeichnet werden, sind die Schilderungen von Auferstehung und Himmelfahrt vielmehr als reine Glaubenszeugnisse der frühen Anhänger Jesu Christi denn als wahre Begebenheiten zu verstehen. Sie verbleiben als übersinnliche, metaphysische Ereignisse im mystischen Bereich, mit denen wir uns heutzutage schwertun.
Die Unterschiede in Berichterstattung und historischen Grundlagen wirken sich auch auf die musikalische Präsenz der Themen Passion und Auferstehung aus. Den großen und alljährlich vielfach aufgeführten Passions-Werken Johann Sebastian Bachs etwa stehen für die nachösterliche Zeit kaum direkt vergleichbare Werke ähnlichen Ausmaßes gegenüber.
Carl Philipp Emanuel Bachs Auseinandersetzung in seiner „Auferstehung und Himmelfahrt Jesu“ ist ein hochvirtuoses Werk mit einer weiten Spanne an Affekten und Kontrasten. Wegen des hohen musikalischen Anspruchs an alle Ausführenden ist es selten auf den kirchlichen Konzertprogrammen zu finden. Es sprüht nur so von Energie und Dichte und steht dem Werk des übermächtigen Vaters in keiner Weise nach.
Leitung: KMD Carsten Zündorf
Uhrzeit
Eintritt:
20 KUKUK-Tickets an der Abendkasse