Die Skulpturen aus der Werkstatt der Osnabrücker Meister gehören unzweifelhaft zu den Höhepunkten in der Sammlung des Diözesanmuseums, denn sie führen das bemerkenswerte Geschick der dort tätigen Bildhauer und -schnitzer unmittelbar vor Augen. Die zeitgenössische Wertschätzung ihrer Kunstwerke schlägt sich auf vielfältige Weise nieder, so wurde etwa die spezifische Formensprache auch in Goldschmiedearbeiten übernommen. Darüber hinaus legt auch die Weiterverwendung von Skulpturen Zeugnis über ihre nachhaltige Wirkung ab.
In diesem Kurzvortrag widmet sich Karina Dänekamp drei ausgewählten Beispielen, die durch ihre nachmittelalterliche Modifizierung und Nutzung verbunden sind.
Das Veranstaltungsformat Kunst in Kürze wirft jeweils am 1. Donnerstag im Monat 20-minütige Schlaglichter auf Objekte aus dem Sammlungsbestand der Domschatzkammer und des Diözesanmuseums Osnabrück.