European Media Art Festival № 39 | „An Incomplete Assembly“
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Das EMAF gilt international als eines der einflussreichsten Foren für zeitgenössische Medienkunst. Jedes Jahr bietet es seinen Besucher*innen in Filmprogrammen, Ausstellungen, Performances und hybriden Formaten einen Überblick über aktuelle künstlerische
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Das EMAF gilt international als eines der einflussreichsten Foren für zeitgenössische Medienkunst. Jedes Jahr bietet es seinen Besucher*innen in Filmprogrammen, Ausstellungen, Performances und hybriden Formaten einen Überblick über aktuelle künstlerische Produktionen. Gastkuratierte Projekte und Retrospektiven geben vertiefende Einblicke in historische Positionen und Zusammenhänge.
Im Rahmen des diesjährigen Themenschwerpunkts „An Incomplete Assembly“ wird in Talks, Ausstellungen, Filmprogrammen, Performances und Workshops betrachtet werden, was Institutionen vermögen: welche Aussagen, Haltungen und Handlungen sie ermöglichen, welche sie aber auch übersehen, übergehen oder aktiv unterbinden; wie die Normierung von Sprache, Körpern, Räumen und Zeit bestehende Strukturen verfestigt, und wie künstlerische und nichtkünstlerische Bewegungen diesen normativen Ansprüchen begegnen.
Die von Inga Seidler kuratierte Ausstellung denkt Institutionen als „performative Ensembles“, als choreografierte Abläufe, als kollektive Gefüge aus Rollen, Rhythmen und stillen Vereinbarungen, die sich lesen, anpassen, stören und improvisieren lassen. Die gezeigten Arbeiten nutzen Bewegung, Musik und gemeinschaftliche Situationen, um diese Ordnungen sichtbar sowie körperlich und zeitlich erfahrbar zu machen. Sie loten jene Räume und Möglichkeiten aus, die dort entstehen, wo Abläufe ins Stocken geraten, Rollen herausgefordert und Codes unterbrochen oder verschoben werden. Dabei zeigen sie, wie institutionelle Systeme Verhalten normieren, Zugehörigkeiten organisieren und zugleich form- und irritierbar bleiben.
Uhrzeit
Eintritt:
KUKUK-Tickets an der Museumskasse | Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei