„Emotional Inheritance And The Legacy Of Trauma“ | „Emotionales Erbe und das Vermächtnis von Traumata“
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Ariel Reichman lädt zu einem Gespräch mit Dr. Galit Atlas zur Reflexion der Komplexität von emotionalem Erbe und dem Vermächtnis von Traumata ein. Das Gefühl von Sicherheit, bzw. Unsicherheit ist
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Ariel Reichman lädt zu einem Gespräch mit Dr. Galit Atlas zur Reflexion der Komplexität von emotionalem Erbe und dem Vermächtnis von Traumata ein. Das Gefühl von Sicherheit, bzw. Unsicherheit ist ein zentrales Thema von Galit Atlas. Die Psychoanalytikerin untersucht, wie die unbewussten Verbindungen zu den Traumata unserer Vorfahren unser emotionales Erleben und Verhalten beeinflussen.
Dr. Galit Atlas ist Psychoanalytikerin und klinische Supervisorin in eigener Praxis in Manhattan. Sie ist Fakultätsmitglied des „Postdoktorandenprogramms für Psychotherapie und Psychoanalyse“ der New York University. Internationale Anerkennung erlangte sie mit ihrem Buch „Emotional Inheritance“ (Emotionales Erbe), das in 28 Sprachen übersetzt wurde und in dem sie aufzeigt, wie unverarbeitete Traumata über Generationen hinweg weitergegeben werden und sich im Leben der Nachkommen widerspiegeln.
Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Gegenwärtig. Zeitgenössische Künstler:innen begegnen Felix Nussbaum“ nimmt Ariel Reichmann das Werk Felix Nussbaums zum Ausgangspunkt, die heutige Gesellschaft zu diskutieren und sie im Spiegel der Vergangenheit zu reflektieren.
Seine Kunst umkreist hier die Frage, ob man Geschichte überwinden kann. Was bleibt an Dingen, Architekturen, in Körpern oder im Denken von der Vergangenheit haften?
Ariel Reichmann erweiert die Ausstellung „Keiner soll firieren!“ im Felix-Nussbaum-Haus um eine vermittelnde Ebene, in welcher er dem Fühlen, Ausdruck und Austausch Raum gibt.
Uhrzeit
Eintritt:
frei | Anmeldung bis zum 25.02. erforderlich auf www.museumsquartier-osnabrueck.de