Charlotte von Feyerabend: „Die Liga der sagenhaften Frauenzimmer“ | Lese-Rampe
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Die Geschichte führt zurück ins frühe 19. Jahrhundert. Frauen waren noch ohne Rechte. Ein Universitätsstudium war ihnen verwehrt, wählen durften sie in Deutschland
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Die Geschichte führt zurück ins frühe 19. Jahrhundert. Frauen waren noch ohne Rechte. Ein Universitätsstudium war ihnen verwehrt, wählen durften sie in Deutschland erst rund hundert Jahre später. Selbst in gehobenen Kreisen bleiben ihre Wirkungsfelder auf Bälle, Salons, die Haushaltsführung beschränkt.
Charlotte von Feyerabend führt eine Gruppe von Heldinnen ein, die diese Zurücksetzung nicht tatenlos hinnehmen wollen. Annette von Droste-Hülshoff und Bettina von Arnim gründen einen Geheimbund, finden Gleichgesinnte, fechten in den Kulissen des öffentlichen Geschehens für den gesellschaftlichen Fortschritt. Bis ein Todesfall das konspirative Clübchen beinahe zersprengt.
In ihrer spannenden Erzählung lässt Charlotte von Feyerabend eine ereignisreiche Epoche lebendig werden, die Errungenschaften dieser Jahre ebenso wie ihre Kehrseiten. Napoleon findet Erwähnung, die Gebrüder Grimm und ihre Schwester Lotte treten auf, Johann Gottlieb Fichte, Clemens Brentano, Karoline von Günderrode und viele andere, die Spuren in dieser speziellen Geschichte und der Historie schlechthin hinterlassen haben.
„Die Liga der sagenhaften Frauenzimmer“ ist nur der Auftakt. Den klugen, gewitzten und unerschrockenen Heldinnen stehen weitere Abenteuer bevor.
Moderation: Harald Keller, Autor, Journalist und Medienwissenschaftler aus Osnabrück
Uhrzeit
Eintritt:
frei, Spende erbeten