Simone C Niquille: „The Wonderful World of Chair“
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Simone C Niquille ist Künstler:in und Designer:in. Die Kunstwerke von Simone C Niquille untersuchen, wie verschiedene digitale Technologien unsere Wahrnehmung von der Realität beeinflussen. Zum Beispiel künstliche Intelligenz, also selbstlernende
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Simone C Niquille ist Künstler:in und Designer:in. Die Kunstwerke von Simone C Niquille untersuchen, wie verschiedene digitale Technologien unsere Wahrnehmung von der Realität beeinflussen. Zum Beispiel künstliche Intelligenz, also selbstlernende Computerprogramme. Simone C Niquille fragt mit den Kunstwerken: Wie erstellt KI eigentlich Bilder? Mit welchen Bildern wird KI trainiert? Und mit welchen nicht? Wie verändert das unsere Vorstellung von uns selbst? Oder davon, wie wir Räume wahrnehmen?
In der Ausstellung für die Kunsthalle Osnabrück untersucht Simone C Niquille was passiert, wenn Computer beginnen, unsere Vorstellung von Zuhause zu entwerfen. Dazu hat sich Simone C Niquille in einer künstlerischen Forschung mit dem IKEA-Stuhl Bertil beschäftigt. Diese Forschung führt Simone C Niquille in einer Installation zusammen. 2006 wurde ein Bild von Bertil im IKEA-Katalog abgedruckt. Zum ersten Mal überhaupt wurde dafür kein Foto benutzt, sondern ein am Computer erstelltes Bild. 2006 war das ein Wendepunkt. Heute sind wir überall von computergenerierten Bildern umgeben – oft ohne es zu merken.
Die Ausstellung „The Wonderful World of Chair“ zeigt: Ein Zuhause ist ein Lebensraum. Wir verbinden Gefühle und Erinnerungen damit. Das lässt sich schwer in Daten und Normen übersetzen. Und sie zeigt auch, dass Räume und ihre Gestaltung nie neutral sind. Sie können Vorurteile und Machtverhältnisse wiederholen und festigen.
Öffnungszeiten:
Di.-So. 11-18 Uhr
Uhrzeit
Eintritt:
KUKUK-Tickets an der Museumskasse, Kinder und Jugendliche frei