„300 Millionen Jahre zurück“ | Bei Anruf Kultur
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Die Teilnehmer*innen reisen zurück ins Karbon, dem Erdzeitalter der großen Wälder. Dichte Regen- und Sumpfwälder mit völlig anderen Tieren und Pflanzen als heute bedeckten weite Teile der Kontinente. Sie bildeten
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Die Teilnehmer*innen reisen zurück ins Karbon, dem Erdzeitalter der großen Wälder. Dichte Regen- und Sumpfwälder mit völlig anderen Tieren und Pflanzen als heute bedeckten weite Teile der Kontinente. Sie bildeten die Grundlage für die Entstehung von Kohle, die auch in der Osnabrücker Region im 19. Jahrhundert am Piesberg gefördert wurde.
Mit der Kohle kamen auch viele Fossilien und damit faszinierende Belege längst vergangener Zeiten ans Tageslicht. Mit den teilweise weltweit einmaligen Fossilienfunden konnte so in der neuen Dauerausstellung die Wald- und Sumpflandschaft mit den typischen Pflanzen und Tieren so authentisch wie möglich gestaltet und nachgebildet werden:
Meterhohe exotisch aussehende Bäume, Riesenlibellen, Riesentausendfüßer und anderer Urzeittiere und mittendrin die Sigillaria, eine versteinerte Siegelbaumwurzel und fossiles Aushängeschild des Museums bilden das Herzstück der Ausstellung. Lebensechte Kulissen und mehrere Augmented-Reality-Stationen steigern das Erlebnis, mitten im Sumpfwald vor 300 Millionen Jahren zu stehen.
Allerdings mit dem Vorteil, dass es angenehm kühl und trocken ist, denn das Museum von heute ist klimatisiert. Einen Ausblick auf das heutige Klima und die Klimafolgen schließt sich in der Ausstellung an dieses Diaorama an. Besucher*innen können sich aktiv mit den Fragen auseinandersetzen, was nach der Kohle kommt, wie der Wechsel vom Zeitalter des Karbons hin zur Decarbonisierung gelingen kann und welche Bausteine für eine zukunftsfähige Energiewende nötig sind.
Guide: Andrea Hein
Uhrzeit
Eintritt:
frei | Anmeldung erforderlich unter 040 2094-0436 oder auf www.beianrufkultur.de