„Von der Symbiose aus Stadt, Landschaft und Natur“ | Baukulturgespräche 2026
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Stadt und Landschaft sind längst nicht mehr die traditionellen Gegenspieler, sondern lediglich verschiedene Ausdrucksformen der kulturellen Prägung unserer Umwelt. Gerade in Zeiten des Klimawandels bedeutet diese Erkenntnis, dass Landschaft als
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Stadt und Landschaft sind längst nicht mehr die traditionellen Gegenspieler, sondern lediglich verschiedene Ausdrucksformen der kulturellen Prägung unserer Umwelt. Gerade in Zeiten des Klimawandels bedeutet diese Erkenntnis, dass Landschaft als Teil der Stadt begriffen werden muss, und dass die Vorstellung, Landschaft als komplementär zur Stadt zu verstehen, überholt scheint.
In resilienten Städten bilden die Bedürfnisse der Menschen und eine Orientierung auf das Gemeinwohl den Fokus des Planens und Handelns. Die multiplen Krisen haben uns vor Augen geführt, dass wir mehr denn je vielfältig nutzbare und wandelbare Räume benötigen, die Lebensqualität erzeugen. Verkehrsräume müssen wieder zu Stadträumen werden. Und aus Flächenkonkurrenzen muss ein Nutzungskonsens generiert werden. Nur so können unsere Städte und Stadtlandschaften zukunftsfähig gestaltet werden.
Christa Reicher ist Professorin für Städtebau und Entwerfen sowie Direktorin des Instituts für Städtebau und Europäische Urbanistik an der Fakultät für Architektur der RWTH Aachen. Seit 2023 hat sie den UNESCO Chair Cultural Heritage and Urbanism inne.
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Eintritt:
frei