Bildrechte: Museumsquartier Osnabrück

Wie kann ich Rassismus im Alltag kritischer begegnen? – In diesem Workshop wird aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet, wie unsere koloniale Vergangenheit bis heute wirkt und warum eine Auseinandersetzung mit Rassismus für unsere Zukunft wichtig ist.

Samstag, 11.09.21, 11-14 Uhr | Sonntag, 12.09.21, 14-18 Uhr, Akzisehaus
Samstag, 06.11.21, 11-14 Uhr | Sonntag, 07.11.21, 14-18 Uhr, Akzisehaus

Der zweitägige Workshop stellt eine kompakte Einführung in die Auseinandersetzung mit Rassismus, dessen Entstehung und seinen Folgen dar. Wir sprechen über unser Miteinander und darüber, welche Rollen wir täglich einnehmen. Das Ziel ist, zukünftig eigene Rassismen zu erkennen und mit ihnen kritischer umzugehen. Dazu gehört, weiße Privilegien und rassistische Denk- und Verhaltensmuster im eigenen Alltag wahrzunehmen und Prozesse der Veränderung anzustoßen.
Am ersten Tag beschäftigen sich die Teilnehmenden kritisch mit kolonialisierten Kulturgütern der ethnografischen Sammlung des Hauses. Eine Befragung der eigenen Rolle wird stattfinden.
Am zweiten Tag übertragen und reflektieren wir das zuvor Bearbeitete in unseren Alltag, und stellen die Frage, wie wir Rassismus in Zukunft kritischer begegnen können.

Elisabeth Mokpokpo Sabah ist eine Schwarze Hebamme, Aktivistin und Mitbegründerin von BCF Deutschland (und Osnabrück).
Laura Hartmann ist Sozialwissenschaftlerin und arbeitet als Museumslotsin für diversitätsorientierte Vermittlung im Museumsquartier Osnabrück.

Der Workshop ist ein Einstiegsworkshop und richtet sich in erster Linie an nicht-betroffene Personen.
Eine Teilnahme ist kostenlos.

Das Besuchen der anderen Veranstaltungen dieser Reihe ist keine Voraussetzung, jedoch empfehlenswert.