Für den Kunstpreis Osnabrück wurden in diesem Jahr 13 Künstler*innen nominiert, die aus 142 Bewerbungen ausgewählt wurden. Bereits zum 3. Mal wird der mit 10.000 Euro dotierte Kunstpreis Osnabrück verliehen, einer der höchst dotierten Preise für zeitgenössische, regionale Kunst in Deutschland. In der Ausstellung werden die Arbeiten der nominierten Künstler*innen präsentiert. Mit dabei sind: Azim F. Becker, Inge Buschmann, Jörg Bussmann, Nikola Dicke, Anne Ewen, Werner Kavermann, Marvin Knopf, Peter Lynen, Melanie Podsigun, Aaron Rahe, Katja Staats, Christine Wamhof und Tim Rossberg.

Erstmals ist der Kunstpreis Osnabrück live und digital zu erleben. Die Ausstellung Kunstpreis Osnabrück 2020 zeigt ein vielseitiges und abwechslungsreiches weit gefächertes Spektrum zeitgenössischer Kunst. Besucher*innen können eintauchen in die Atmosphäre von Lichtinstallationen und den Bewegungen kinetischer Objekte folgen. Präsentiert werden Gemälde, Grafiken, Fotografien, Objektkunst und Videos. Alle Künstler*innen werden während der Laufzeit der Ausstellung online in Videoclips vorgestellt. In den Social-Media-Kanälen auf Facebook und auf Instagram finden sich über die Dauer der Ausstellung hinweg Posts zu allen Künstler*innen, in denen die Kunstschaffenden selbst zu Wort kommen und man ihre Arbeitsweise näher kennenlernen kann.

Die Ausstellung Kunstpreis Osnabrück 2020 erreicht eine neue Dimension durch die digitale Präsentation: die klassische Ausstellung wird medial ergänzt. Für Kunstschaffende und Kunstbegeisterte ist der Kunstpreis Osnabrück damit in diesem Jahr neu und flexibler erlebbar. Im Laufe der Ausstellung ermittelt eine renommierte Jury die/den Preisträger/in. Zu diesen zählten in den letzten Jahren Birgit Kannengießer und Fritjof Mangerich (2018) sowie Frank Gillich, Franziska Schmitz und Hiltrud Schäfer (2017). Es werden ein Hauptpreis und ein Förderpreis vergeben. Die Preisverleihung wird am 11. September 2020 stattfinden.

www.muk-kunstpreis.de

Der Kunstpreis Osnabrück wird vom Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. ausgelobt und maßgeblich von der Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur gefördert.