112 (in Worten: Einhundertzwölf!!!) Kulturveranstalter öffnen mittlerweile ihre Türen für Inhaber und Inhaberinnen der KUKUK. Das kreiseigene Museum im Kloster in Bersenbrück gehört nun auch dazu.

„Ein Ziel unserer Kulturarbeit ist insbesondere auch die Förderung der kulturellen Bildung und Integration. Mit dem KAOS e. V. haben wir dankenswerter Weise einen verlässlichen Partner an unserer Seite, um dieses Ziel gemeinsam zu erreichen“, berichtet Burkhard Fromme, Leiter des Kulturbüros beim Landkreis Osnabrück. „Die zumeist ehrenamtliche Arbeit des Vereins „Kultur für Alle Osnabrück“ verdient großen Respekt und Anerkennung“, so Fromme weiter.

Die KUKUK-Initiative ist bundesweit fast einmalig – lediglich in Frankfurt wird seit 2008 ein ähnliches Konzept umgesetzt. Die kleine bunte Karte bereichert das gesellschaftliche Leben der Region Osnabrück auf vielfältige Weise: Kulturveranstalter erreichen neue Zielgruppen, Sozialpartner motivieren Menschen zur kulturellen Teilhabe, Förderer und Unterstützer können soziale Verantwortung wahrnehmen, indem sie das Projekt durch die Bereitstellung finanzieller Mittel fördern. Menschen, die es sich sonst nicht leisten können, können selbstverantwortlich und würdevoll am sozialen und kulturellen Leben teilhaben. „Prima, dass der Landkreis Osnabrück als langjähriger Kooperationspartner des KAOS e. V. nun auch den Besuch des sehenswerten Museums im Kloster mit der KUKUK ermöglicht“, freut sich KUKUK-Initiator Max Ciolek.

Die KUKUK kann im Landkreis Osnabrück bei den Familienservicebüros in den Gemeinden beantragt werden. Die Voraussetzungen für den Erhalt der KUKUK und nähere Infos zu Veranstaltern und Institutionen, die die KUKUK akzeptieren, sind hier abrufbar.

Foto: Landkreis Osnabrück / Hermann Pentermann