Wie unzählige andere Kulturveranstaltungen haben die Organisatoren des European Media Art Fetivals in den vergangenen Wochen vor der Frage gestanden, ob und wie sich das EMAF unter den durch die Corona-Pandemie gegebenen Umständen in ein Format übersetzen lässt, das nicht nur öffentlich sichtbar, sondern auch den ausgewählten Beiträgen gerecht wird. Als Medienkunstfestival, das neben Filmscreenings ein dichtes Programm an Ausstellungen, Talks, Performances und Workshops anbietet, ist das EMAF auf besondere räumliche und technische Bedingungen sowie Möglichkeiten zur direkten Interaktion angewiesen. Die Vielfalt an unterschiedlichen Präsentationsformen zeichnet das EMAF seit vielen Jahren aus. Schnell war klar, dass sich ein großer Teil dieser Vielfalt – insbesondere die raumbezogenen Installationen und eigens für das Festival entwickelten Performances und Talks – in diesem Jahr nicht darstellen lässt.
Umso mehr war es den Organisatoren ein Anliegen, die Teile des Festivalprogramms zu präsentieren, die sich auf andere mediale Plattformen übertragen lassen. Dafür hatten sie in den vergangenen Wochen eine Website entwickelt, auf der für die ursprüngliche Dauer des Festivals (22.-26. April 2020) die neun Filmprogramme des Internationalen Wettbewerbs fast vollständig als Stream zu sehen waren. Das Angebot war nicht nur auf akkreditierte Festivalbesucher*innen beschränkt, sondern öffentlich und kostenlos…

www.emaf.de

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