November 2019

15novAlle Tage18janVernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und ErinnerungAusstellung über den größten Vernichtungsort in Weißrussland(Alle Tage) Osnabrück | Universitätsbibliothek, Nelson-Mandela-Platz 1 Veranstalter: VHS Osnabrück Eintritt: frei

Informationen

Malyj Trostenez war der größte Vernichtungsort in Belarus während der deutschen Besatzungszeit von 1941 bis 1944. Zwischen 50.000 und 206.500 Menschen wurden getötet, verscharrt, später exhumiert und verbrannt. 1941 und 1942 wurden mehr als 22.000 deutsche Bürger*innen mit jüdischen Wurzeln nach Minsk und Trostenez deportiert. Sie hatten die Illusion, dass die nationalsozialistische Führung ihnen dort die Möglichkeit geben würde, eine neue Existenz aufzubauen. In Minsk angekommen, wurde die Mehrzahl der Deportierten jedoch sofort getötet und in Gruben verscharrt. 1941 – 42 gingen die Deportationszüge von Berlin, Hamburg, Bremen, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Wien und Theresienstadt ab.
Die Ausstellung würdigt die Opfer und zeigt zugleich, auf welche Weise und an welchen Orten in Belarus, Deutschland, Österreich und Tschechien der Ermordeten gedacht wird. Sie hat zum Ziel, Malyj Trostenez als europäischen Tat- und Erinnerungsort in der öffentlichen Wahrnehmung zu verankern.

Träger des Projekts sind das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB Dortmund), die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte Johannes Rau Minsk (IBB Minsk) und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.
Die Ausstellung wird gefördert durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und das Auswärtige Amt.

Uhrzeit

November 15 (Freitag) - Januar 18 (Samstag)

Ort

Osnabrück | Universitätsbibliothek

Nelson-Mandela-Platz 1

Veranstalter

VHS Osnabrück0541 3232243 | info@vhs-os.de

Eintritt

frei

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