„trotzdem da!“ | Vernissage
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Während der Zeit des Nationalsozialismus waren freundschaftliche und intime Kontakte zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter*innen unerwünscht. Zum Teil waren sie streng verboten. Doch sie sind „trotzdem da“: Kinder, die
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Während der Zeit des Nationalsozialismus waren freundschaftliche und intime Kontakte zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter*innen unerwünscht. Zum Teil waren sie streng verboten. Doch sie sind „trotzdem da“: Kinder, die aus solchen Beziehungen hervorgegangen sind. Ihre Geschichten wurden lange tabuisiert. Sie sind wissenschaftlich wenig erforscht und in der Erinnerungskultur kaum präsent. Die Wanderausstellung „trotzdem da!“ ist ihren Lebensgeschichten gewidmet.
Bei der Eröffnung spricht Landrätin Anna Kebschull ein Grußwort.
Anschließend führt Andreas Ehresmann, Leiter der Gedenkstätte Lager Sandbostel und verantwortlicher Ausstellungsmachender, in die Ausstellung ein.
Zeitzeuge Peter Kurbjuweit, der selbst aus einer solchen „verbotenen“ Beziehung hervorging und ein Buch über seine Lebensgeschichte geschrieben hat, berichtet über seine Mitarbeit an der Ausstellung.
Uhrzeit
Eintritt:
frei