„Triptychon“ | Bläserphilharmonie Osnabrück
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Im Konzertprojekt „Triptychon“ widmen wir uns den vielfältigen Beziehungen zwischen zwei nah verwandten Ausdrucksformen: Musik und bildender Kunst. Gleich einem geöffneten sinfonischen Flügelaltar gliedert sich dazu das Konzert in drei
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Im Konzertprojekt „Triptychon“ widmen wir uns den vielfältigen Beziehungen zwischen zwei nah verwandten Ausdrucksformen: Musik und bildender Kunst. Gleich einem geöffneten sinfonischen Flügelaltar gliedert sich dazu das Konzert in drei Tafeln…
Václav Nelhýbels Komposition „Trittico“ bildet dabei das strukturelle und bildhafte Zentrum. Dem bekannten Beethoven´schen Diktum „mehr Ausdruck der Empfindung als Malerei“ folgend, erklingen zunächst einige, durch den Belgier Maurice Schoemaker vertonte Bilder des Renaissance-Malers Pieter Brueghel des Älteren. Seine „Breughel“-Suite will mehr als Stimmungsbild jener Gemälde verstanden werden und ist daher konsequent als sinfonische Variation gearbeitet. Das Werk erklingt in Deutschland zum ersten Mal, obgleich es bereits 1928 komponiert wurde.
Ganz anders hingegen Klaas Coulembiers Vertonung „Der Garten der Lüste“, die direkten Bezug auf Hieronymus Boschs gewaltige Bilderwelt und dessen gleichnamiges Triptychon nimmt und das Bildhafte in die Ebene der Zeit übersetzt. Auch diese Komposition ist eine deutsche Erstaufführung.
Das Hauptwerk des Programms bildet Bert Appermonts zeitgenössisches Posaunenkonzert „Colors“ mit dem Solisten Martin Räpple vom Osnabrücker Sinfonieorchester. Wenn zuvor in Thorsten Wollmanns Komposition „Aquarell“ Charakteristika des gleichnamigen malerischen Stils musikalisch nachgestaltet werden, so entspricht im anspruchsvollen Solokonzert jede Farbe (gelb, rot, blau und grün) einem typischen musikalischen Charakter.
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