Terlan Akkaya: „Die Kinder der Migration“
Informationen
Mahmut aus Aleppo und Orhan aus Ardahan – zwei Kinder aus unterschiedlichen Kulturen, deren Wege sich im Zeichen von Verlust, Flucht und Hoffnung spiegeln. Beide träumen von einem Leben in
Informationen
Mahmut aus Aleppo und Orhan aus Ardahan – zwei Kinder aus unterschiedlichen Kulturen, deren Wege sich im Zeichen von Verlust, Flucht und Hoffnung spiegeln. Beide träumen von einem Leben in Deutschland, doch zugleich tragen sie die tiefe Sehnsucht nach Rückkehr in sich.
Der Roman zeigt Migration nicht nur als Bewegung zwischen Orten, sondern als inneren Prozess zwischen Identität und Zugehörigkeit. Terlan Akkaya erzählt einfühlsam von Entwurzelung, Erinnerung und dem Versuch, sich neu zu verorten, ohne das Eigene zu verlieren.
Eine bewegende Geschichte über Herkunft, Verlust und das Weiterleben von Heimat im Inneren.
Terlan Akkaya wurde am 24. Dezember 1979 im Dorf Alagöz bei Ardahan in der Osttürkei geboren. Nach dem Abschluss der Dorfschule und des Internats Ardahan absolvierte sie die Oberstufe und Universität in Istanbul, wo ihre Familie inzwischen hingezogen war. Schon in ihrer Schulzeit gewann sie Lyrikpreise mit Gedichten, die sie zu Gedenktagen schrieb.
Seit November 2009 lebt Akkaya in Deutschland und praktiziert in Münster als klinische Psychologin. Darüber hinaus schreibt sie über traditionelle Musik und Philosophie Anatoliens sowie über die Parallelen in den philosophischen Grundlagen der östlichen und westlichen Musik.
Uhrzeit
Eintritt:
frei