„Nahtstellen“
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Die Ausstellung „Nahtstellen“ widmet sich textilen Arbeiten innerhalb der zeitgenössischen Kunstszene und versteht das Textile dabei nicht als Randmedium, sondern als eigenständige künstlerische Sprache. Lange Zeit galten textile Techniken als das
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Die Ausstellung „Nahtstellen“ widmet sich textilen Arbeiten innerhalb der zeitgenössischen Kunstszene und versteht das Textile dabei nicht als Randmedium, sondern als eigenständige künstlerische Sprache.
Lange Zeit galten textile Techniken als das Material häuslicher Unsichtbarkeit, produziert im Privaten, abgewertet als „Hausfrauenkunst“ oder als dekoratives Beiwerk. Was über Jahrhunderte Räume schmückte, Kleidung reparierte oder Familiengeschichten konservierte, fand im kunsthistorischen Kanon meist keinen Platz. Das Textile erfährt eine deutliche Neubewertung und etabliert sich zunehmend im Bereich der bildenden Künste. Textile Arbeiten sind Träger politischer Statements und beschäftigen sich mit Identität, Erinnerung, Care-Arbeit oder Konsum.
Dieser Vielfalt wollen wir mit „Nahtstellen“ einen Raum geben. Ziel der Ausstellung ist es einerseits, die Sichtbarkeit textiler Positionen zu stärken und andererseits die Kunstszene in Osnabrück aktiv zu öffnen und zu vernetzen.
Künstler*innen: Nike Finger-Hamborg (OS), Merle Lembeck (OS), Paula Freitag (HB), Dewi Amelia Platz (MS)
Kuratiert von Kira Feiland, Eva Lause und Emily Witte
Öffnungszeiten:
Mi.-Fr. 15-18 Uhr
Sa. 11-16 Uhr
Uhrzeit
Eintritt:
frei