Mechthild Borrmann: „Lebensbande“ | Lese-Rampe
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Noch vor Erscheinen von Mechtild Borrmanns neuem Roman mit dem Titel „Lebensbande“ ist das Interesse groß. Mit ihrer aktuellen Veröffentlichung knüpft die Bestsellerautorin an die Vorgänger „Trümmerkind“ und „Feldpost“ an.
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Noch vor Erscheinen von Mechtild Borrmanns neuem Roman mit dem Titel „Lebensbande“ ist das Interesse groß. Mit ihrer aktuellen Veröffentlichung knüpft die Bestsellerautorin an die Vorgänger „Trümmerkind“ und „Feldpost“ an. „Lebensbande“ beschließt die Trilogie. Bei den Recherchen und Interviews zu den vorangegangenen Erfolgstiteln erfuhr Mechtild Borrmann von zahlreichen realen Lebensgeschichten, die in fiktionalisierter Form teilweise in die Handlung des zeitgeschichtlichen Romans eingeflossen sind.
Drei Frauen, Lene, Nora und Lieselotte, begegnen sich während der NS-Zeit, werden zu Freundinnen und stellen sich gemeinsam den Herausforderungen dieser Jahre.
Lene ist Mutter eines Sohnes, der einer angeborenen Beeinträchtigung wegen von den nationalsozialistischen Behörden zynisch als „Reichsausschusskind“ eingestuft wird.
Krankenschwester Nora steht Lene bei im Bemühen, das Leben des kleinen Leo zu retten.
Lieselotte und Nora begegnen sich in Danzig und werden in einen Gulag der Sowjetunion verschleppt. In den Fünfzigerjahren bemüht sich die Bundesregierung, deutsche Gefangene von der Sowjetunion freizukaufen. Werden auch Lieselotte und Nora die Freiheit erlangen?
Der Roman „Lebensbande“ umfasst mehrere Jahrzehnte, von den NS-Jahren bis zum Mauerfall. Eine epische Erzählung über drei Schicksale, die vieles von dem widerspiegeln, was (nicht nur deutsche) Frauen in dunklen Jahren erfahren mussten. Heimsuchungen, Zumutungen, Übergriffe. Aber auch Freundschaften, die alle Schicksalsschläge überdauerten.
Die Lesung beginnt mit einem kurzen Werkstattgespräch. Im Anschluss wird Mechtild Borrmann ihre Bücher signieren.
Moderation:
Harald Keller, Autor, Journalist und Medienwissenschaftler aus Osnabrück
Uhrzeit
5. Dezember 2025 20:00
Eintritt:
frei