Die Kunsthalle wirft einen Tag lang den Blick auf Kunst im öffentlichen Raum. Skulpturen im öffentlichen Raum sind meist für eine lange Zeit geplant und aufgestellt. Sie sind oft aus festem Stein oder Metall. Und sie verändern sich nur wenig. Aber ihre Bedeutung, also ihr Geist, kann sich mit der Zeit verändern.
Kunst im öffentlichen Raum ist nicht stumm. Sie erinnert an die Vergangenheit, an Identität und Trauma. Sie schafft einen Ort der Spannung zwischen Erinnerung und Vergessen. Das Gesprächslabor „Stille Monumente, sprechende Geister“ lädt dazu ein, Kunst im öffentlichen Raum als etwas Veränderbares zu sehen.
Die Sammlung Kunst im öffentlichen Raum in Osnabrück ist der Ausgangspunkt. Die Kunsthalle Osnabrück ist zuständig für die aktuell rund 39 Kunstwerken im öffentlichen Raum.