„Kriegerdenkmäler von Ludwig Nolde“
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Wenngleich der Erste Weltkrieg in unserem alltäglichen Leben heute kaum präsent erscheint, sind die vielen kleinen und großen Monumente des kollektiven Gedenkens fester Bestandteil im Stadtbild, auf Friedhöfen und
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Wenngleich der Erste Weltkrieg in unserem alltäglichen Leben heute kaum präsent erscheint, sind die vielen kleinen und großen Monumente des kollektiven Gedenkens fester Bestandteil im Stadtbild, auf Friedhöfen und in Kirchen – in nahezu jedem Ort erinnern Kriegerdenkmäler an die Gefallenen dieses von vielen Historiker*innen als „Urkatastrophe des 20. Jh. “ bezeichneten Kriegs.
Auch Ludwig Nolde (1888-1958), der zu den erfolgreichsten Osnabrücker Künstlern der ersten Hälfte des 20. Jh. zählt und als Wehrdienstleistender den Ersten Weltkrieg hautnah miterlebte, schuf in den 1920/30er Jahren einzelne Kriegerdenkmäler. In Analogie zu seinem Gesamtwerk arbeitete der tiefreligiöse Nolde, der vor allem für seine Krippen und Heiligenskulpturen bekannt ist, auch in diesen mit christlichen Motiven und Symbolen.
Dieser spannenden, bislang wenig beachteten Facette seines künstlerischen Wirkens widmet sich der Vortrag, in dem die Kriegerdenkmäler Noldes kunsthistorisch betrachtet und kontextualisiert werden, von denen sich eines als Fragment in der Dauerausstellung des Diözesanmuseums befindet.
Uhrzeit
Eintritt:
frei