„Jud süss“

di25aug18:00„Jud süss“Filmvorführung und Diskussion über Bilder des mittelalterlichen Judenhasses in der NS-Propaganda18:00 Osnabrück | MQ4 Museumsquartier (Veranstaltungssaal), Lotter Str. 2 VeranstalterMQ4 | Museumsquartier OsnabrückKATEGORIEFilm,SonstigesEintritt:frei

Informationen

1940 schuf Veit Harlan im Auftrag der deutschen Reichsregierung den nationalsozialistischen Propagandafilm „Jud Süß“. Der Antisemitische Spielfilm ist an die historische Figur des Joseph Süß Oppenheimer (1698-1738) angelehnt, entspricht jedoch nicht den überlieferten Quellen. Diese legen nahe, dass Süß Oppenheimer lediglich als Sündenbock für die Verfehlungen des Herzogs Karl Alexander von Württemberg (1684-1737) büßen musste.

In der Veranstaltung wird diskutiert, inwieweit Bilder des mittelalterlichen Judenhasses in der NS-Propaganda aufgenommen und weitertransportiert wurden.

„Jud Süß“ gehört zu den Vorbehaltsfilmen der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, die in Deutschland nicht für den Vertrieb freigegeben sind und nur mit Zustimmung der Stiftung unter den von der Stiftung festgelegten Bedingungen gezeigt werden dürfen.

Uhrzeit

25. August 2026 18:00

Eintritt:

frei