Irmela Schröck: „Vernichtende Wahrheit“ / „Die Totenstille“ | Lese-Rampe
Informationen
Irmela Schröck schreibt spannende Lokalkrimis, fesselnde Reisebücher über Fahrradtouren durch Kanada und Australien sowie bewegende Tatsachenromane. In ihrem umfänglichen Schaffen nehmen zwei Bücher eine besondere Stellung ein: „Vernichtende Wahrheit“ und
Informationen
Irmela Schröck schreibt spannende Lokalkrimis, fesselnde Reisebücher über Fahrradtouren durch Kanada und Australien sowie bewegende Tatsachenromane. In ihrem umfänglichen Schaffen nehmen zwei Bücher eine besondere Stellung ein:
„Vernichtende Wahrheit“ und der eben erschienene Roman „Die Totenstille“. In diesen Romanen verarbeitet die Autorin eigene Erfahrungen.
„Vernichtende Wahrheit“ führt zurück in die Jahre vor dem Mauerfall. Eine westdeutsche Familie besucht Bekannte in der DDR. Den Freunden drohen Repressalien durch das SED-Regime. Der Gedanke an Flucht kommt auf, das Vorhaben nimmt Gestalt an. Die Westdeutschen wollen den Freunden ihre Pässe überlassen und nach deren erfolgreicher Flucht den tschechischen Behörden die Dokumente als gestohlen melden. Der Plan geht nur zur Hälfte auf. Viele Jahre später stirbt eine beteiligte Person. Angeblich wählte sie den Freitod. Ein alter Freund aber schöpft Verdacht…
Ursprünglich plante Irmela Schröck, die mittlerweile in Haselünne ansässig geworden ist, ihre dramatischen Erlebnisse als biografischen Tatsachenroman zu verfassen. Auf Anregung ihrer Verlegerin wählte sie stattdessen das Krimigenre – und schrieb eine doppelt spannende, emotional ansprechende Geschichte. Weitere Kriminalromane mit emsländischen Schauplätzen folgten.
Ihr jüngstes Buch „Die Totenstille“ ist ebenfalls autobiografisch inspiriert. Die Autorin bezeichnet das Buch als „kriminalistischen Roman“, so der Untertitel: Eine Mutter versucht, das Leben ihrer ermordeten Tochter zu rekonstruieren, die den Kontakt zur Familie abgebrochen hatte.
Moderation:
Harald Keller, Autor, Journalist und Medienwissenschaftler aus Osnabrück
Uhrzeit
13. Februar 2026 20:00
Eintritt:
frei