„Im Spiegel der Wüste“ – Eine Reise in die Tiefe
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Die Wüste gleicht einem Spiegel menschlicher Erfahrungen: hier zeigen sich Verhaltensweisen, Gedanken und Gefühlswelten oft klar und hellsichtig wie an keinem anderen Ort. Dieser leere Naturraum, der zugleich voller subtiler
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Die Wüste gleicht einem Spiegel menschlicher Erfahrungen: hier zeigen sich Verhaltensweisen, Gedanken und Gefühlswelten oft klar und hellsichtig wie an keinem anderen Ort. Dieser leere Naturraum, der zugleich voller subtiler Schönheit ist, ist frei von Ablenkungen und bekannten Gewohnheiten. Der Mensch ist auf sich selbst zurückgeworfen. Durch sehr einfache Alltagsabläufe werden Erkenntnisse, Selbsterfahrung und auch tiefere geistig-spirituelle Erlebnisse möglich.
Sich ohne Absichten für die jeweilige Situation zu öffnen hilft, Neues für sich selbst zu entdecken. Die Wüste ist nicht nur ein geografischer Raum, sondern ein innerer. Die Erfahrung der Wüste wird so zu einer Metapher für Neuorientierung und zum Spiegel für Situationen, in denen der Mensch sich selbst auf neue Weise begegnet.
Die persönlichen Erfahrungen von 80 Wüstenreisen hat die Osnabrücker Autorin Agnes von Helmolt in ihrem Buch „Wüste atmen“ beschrieben. An diesem Dienstag liest sie aus diesem bemerkenswerten Buch.
Andrea Glüer-Brehmer improvisiert die Themen des Buchs auf der Querflöte. So wird die Wüste als Resonanzraum des eigenen Lebens in einem Wort- und Klangvortrag erlebbar.
Die Lesung findet statt im Rahmen der Ausstellung „Spiegelungen der Wirklichkeit“ der Fotokünstlerin Zoé Pehlke.
Uhrzeit
24. Februar 2026 19:30
Eintritt:
frei | Anmeldung erbeten unter 0541 318-280