„Gesund verortet“ | Kunst am Abend
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Die Gesundheitsforschung entdeckt den Raum neu. Immer mehr Studien zeigen, wie stark die Orte, an denen wir leben, unser gesundheitliches Wohlbefinden beeinflussen. Dabei geht es längst nicht nur um messbare
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Die Gesundheitsforschung entdeckt den Raum neu. Immer mehr Studien zeigen, wie stark die Orte, an denen wir leben, unser gesundheitliches Wohlbefinden beeinflussen. Dabei geht es längst nicht nur um messbare Faktoren wie Klima, Luft- und Wasserqualität, Lärm oder Umweltbelastungen. Diese bilden zwar die Grundlage, doch entscheidend ist: Durch persönliche, soziale und kulturelle Erfahrungen wird aus einem Raum ein Ort.
Räume lassen sich vermessen – Orte werden erlebt. Sie entstehen dort, wo Mensch und Umwelt miteinander in Beziehung treten und Bedeutung entwickeln. Diese räumliche Wirkung zeigt sich in drei Ebenen: als geografisch definierter Raum, als materieller Rahmen sozialer Beziehungen und als subjektive, emotionale Verbundenheit mit einem Ort. Diese Beziehung ist dabei nie statisch, sondern dynamisch und mobil.
Der Vortrag stellt die „Theorie der Therapeutischen Landschaft“ vor, die das aktuelle Wissen über die Zusammenhänge von Orten und Gesundheit bündelt und strukturiert.
Uhrzeit
Eintritt:
KUKUK-Tickets an der Museumskasse, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei