Gerhard Sperling. Zwischen Hase und Horizont
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Die Ausstellung ist Höhepunkt eines besonderen Kooperationsprojektes zwischen dem Kulturbüro des Landkreises Osnabrück und der Universität Osnabrück. Über zwei Semester wurde sie unter Anleitung der Museumsmitarbeiterin Claudia Stuckenberg von Studierenden
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Die Ausstellung ist Höhepunkt eines besonderen Kooperationsprojektes zwischen dem Kulturbüro des Landkreises Osnabrück und der Universität Osnabrück. Über zwei Semester wurde sie unter Anleitung der Museumsmitarbeiterin Claudia Stuckenberg von Studierenden des Fachbereichs Kunst und Kunstpädagogik erarbeitet. Die Studierenden haben die Infotexte verfasst, die Gestaltung entworfen und das Museumsteam beim Aufbau unterstützt.
„Zwischen Hase und Horizont“ folgt einem roten Faden, der sich aus der Beschäftigung mit dem Künstler und seinem Werk ergeben hat: Gerhard Sperling war ein Künstler zwischen den Stühlen. 1908 in Dresden geboren, stand Sperling am Beginn einer vielversprechenden Laufbahn, als der Zweite Weltkrieg sein Leben jedoch in eine andere Richtung lenkte. Im Jahr 1949 kam der Künstler nach seiner Kriegsgefangenschaft nach Bramsche, der Heimat seiner im Krieg verstorbenen ersten Ehefrau.
Dem geschäftstüchtigen Maler gelang es, im Osnabrücker Land eine neue Heimat und einen Lebensmittelpunkt aufzubauen. Seine sensiblen, farbkräftigen Bildnisse des Bramscher Umlandes erfreuten sich großer Beliebtheit. Doch lässt sich aus Sperlings persönlichen Aufzeichnungen und Hinterlassenschaften ein Bild nachzeichnen, dass er geprägt war von verschiedenen Heimaten: der schmerzlich vermissten Dresdner Heimat, der Heimat, die geliebte Menschen prägen oder die inspirierenden Orte der Wahlheimat Bramsche. Bis zu seinem Tod 1975 hielt er stets an seinen künstlerischen Idealen fest.
Öffnungszeiten:
Do.-Sa. 14-17 Uhr
So. 11-17 Uhr
Uhrzeit
Eintritt:
KUKUK-Tickets an der Museumskasse, Kinder bis 6 Jahre frei