Gedenken gegen das Vergessen für die queeren Opfer des Nationalsozialismus
Informationen
Für die queeren Opfer des NS war der Sieg über das Naziregime, am 8. Mai das Ende der Todesdrohung. Doch mit einem schalen Beigeschmack, jede Entschädigung für KZ-Haft,
Informationen
Für die queeren Opfer des NS war der Sieg über das Naziregime, am 8. Mai das Ende der Todesdrohung. Doch mit einem schalen Beigeschmack, jede Entschädigung für KZ-Haft, Gesundheits- und Berufsschäden wurde ihnen gesetzlich abgesprochen. Ihre Verfolgung, ging in der BRD in unterschiedlicher Weise über Jahrzehnte weiter.
Am IDAHOBIT Tag, den 17. Mai 1990, beschloss die Weltgesundheitsorganisation WHO, Homosexualität aus ihrer Liste der Krankheiten zu entfernen, weil sie ohne wissenschaftlichen Nachweis war und blieb. Damit wurde ein grosser Schritt für die gleichwertige Teilhabe queerer Menschen getan.
Dennoch werden bis heute Menschen mit „Therapien“ gequält, die sie von ihrer Sexualität „heilen“ sollen. Bis heute werden sie von Anhänger*innen menschenverachtender faschistischer Ideologien, von Maskulinist*innen und Vertreter*innen geschlechtsspezifischer Rollenklischees mit gewalttätigen Übergriffen bedroht. Bis heute droht ihnen sogar in Teilen der Welt der Tod, wie z. B. in Gaza, wo Menschen ihrer sexueller Selbstbestimmung und ihrer sexuellen Disposition wegen ermordet werden.
Uhrzeit
Eintritt:
frei