„Eisen und Stahl für ein besseres Klima“
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Eisenerz, das seit Jahrhunderten mit Kokskohle im Hochofen zu Eisen reduziert wurde und dabei Unmengen an CO2 freisetzt, kann zukünftig in Direktreduktionsanlagen mit Wasserstoff klimaneutral reduziert werden. Dabei entstehen lediglich Eisen
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Eisenerz, das seit Jahrhunderten mit Kokskohle im Hochofen zu Eisen reduziert wurde und dabei Unmengen an CO2 freisetzt, kann zukünftig in Direktreduktionsanlagen mit Wasserstoff klimaneutral reduziert werden. Dabei entstehen lediglich Eisen zur Weiterverarbeitung und Wasser. Doch ist dieses Verfahren auch in Deutschland umsetzbar? Woher kommt der benötigte Wasserstoff? Bleibt die Stahlqualität erhalten? Und wie wird mit Verunreinigungen im Schrott umgegangen?
Der Vortrag erläutert, wie Stahl umweltfreundliche Mobilität und regenerative Energieerzeugung ermöglicht. In Georgsmarienhütte können jährlich eine Million Tonnen Schrott CO2-frei zu neuem Hochleistungsstahl erschmolzen werden.
Prof. Ulrich Krupp, Leiter des Instituts für Eisenhüttenkunde der RWTH Aachen University, gibt einen Einblick in die Geschichte und Verfahren der Eisen- und Stahlerzeugung – auch in unserer Region – und zeigt das Zukunftspotenzial des Werkstoffs Stahl.
Uhrzeit
Eintritt:
frei | Anmeldung erforderlich unter 0541 122447, an oder auf www.mik-osnabrueck.de