„Echt mein Recht!"
Informationen
Menschen mit Behinderung erleben viel zu oft Gewalt – körperlich oder seelisch. Oft passiert das dort, wo sie leben oder arbeiten. Viele trauen sich nicht, darüber zu sprechen,
Informationen
Menschen mit Behinderung erleben viel zu oft Gewalt – körperlich oder seelisch. Oft passiert das dort, wo sie leben oder arbeiten. Viele trauen sich nicht, darüber zu sprechen, oder wissen gar nicht, dass sie ein Recht auf Hilfe haben. Sexualisierte Gewalt bleibt jedoch oft unentdeckt, vor allem dann, wenn die Täter und Täterinnen aus dem näheren Umfeld stammen und Betroffene nur wenige Möglichkeiten haben, sich anzuvertrauen. Gewalt wird oft gar nicht erst erkannt oder – schlimmer noch – tabuisiert.
Über die Sexualität von Menschen mit Behinderungen gibt es viele Vorurteile, obwohl sie sich nicht grundsätzlich von der Sexualität nichtbehinderter Menschen unterscheidet. Probleme entstehen häufig weniger durch die Behinderung selbst, sondern durch das, was den Menschen im Alltag einschränkt.
Was fühle ich? Was darf ich? Und wo sage ich „Stopp“? Diese Fragen stellt sich jeder einmal. Doch gerade für Menschen mit Behinderungen ist es oft gar nicht so leicht, darauf Antworten zu finden.
An sechs bunten Stationen können Besucher*innen entdecken, was in ihnen steckt:
- Gefühle & Liebe: Wie finde ich eine Partnerschaft?
- Körper & Sexualität: Mein Körper gehört mir!
- Rechte & Schutz: Was steht mir zu? Wie schütze ich mich vor Gewalt?
Jede Station erzählt Geschichten aus dem Alltag – beim Wohnen, in der Freizeit oder bei der Arbeit. Interaktive Elemente helfen, die eigenen Bedürfnisse besser kennenzulernen und die Grenzen anderer zu respektieren. Sie regen zum Austausch an. Ziel ist es, die sexuelle Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen zu stärken, über ihre Rechte aufzuklären und das Bewusstsein für den Schutz vor sexualisierter Gewalt zu schärfen.
Uhrzeit
Eintritt:
frei