„Antisemitismus – heute?!“
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Antisemitismus, sogenannte „Judenfeindschaft“, hat eine jahrhundertealte Tradition, die ihren grausamen Höhepunkt in der Shoah fand. Trotz der Bemühungen um eine Aufarbeitung nach Ende des NS-Regimes ist Antisemitismus als Form von
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Antisemitismus, sogenannte „Judenfeindschaft“, hat eine jahrhundertealte Tradition, die ihren grausamen Höhepunkt in der Shoah fand. Trotz der Bemühungen um eine Aufarbeitung nach Ende des NS-Regimes ist Antisemitismus als Form von Diskriminierung jüdischer Menschen bis heute nicht überwunden. Im Gegenteil – seit dem (globalen) Erstarken rechtsextremer Ideologien sowie seit dem 7. Oktober 2023 steigen sowohl die Zahlen antisemitischer als auch antimuslimischer Vorfälle in Deutschland.
Wie beeinflusst dies hier und heute den Alltag der betroffenen Menschen? Können geteilte Ausgrenzungserfahrungen, etwa von jüdischen und muslimischen Menschen, die Chance bieten, gemeinsame Strategien zur Überwindung gesellschaftlicher Marginalisierung zu entwickeln? Was könnte einem gesellschaftlichen Miteinander ohne Hass und Spaltung den Weg bahnen? Welche Rolle spielt dabei die christlich sozialisierte Mehrheitsgesellschaft?
Podiumsgespräch mit Michael Grünberg, Jüdische Gemeinde Osnabrück, Jessica Löscher, Bistum Osnabrück, Dr. Winfried Verburg, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Osnabrück e. V. und Du’A Zeitun, Muslimische Jugendcommunity Osnabrücker Land MUJOS e. V.
Moderation: Dr. Sebastian Musch, Universität Osnabrück
Uhrzeit
Eintritt:
frei