Andreas Mand: „Pauli, Dis_tant Caretaker“ | Lese-Rampe
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Sein erstes Buch veröffentlichte Mand mit 23 Jahren. Nach dem Schulabschluss in Krefeld studierte er Medienwissenschaften in Osnabrück, war als Musiker aktiv und
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Mand fand durchweg den Beifall der Literaturkritik in den gehobenen Feuilletons. Willi Winkler verglich Mand im SPIEGEL mit F. Scott Fitzgerald, Tilman Spreckelsen stellte ihn der FAZ-Leserschaft vor als „äußerst sensiblen Chronisten der letzten 30 Jahre.“
In den 90er-Jahren lebte Andreas Mand in Berlin, danach im Ruhrgebiet und in Ostwestfalen-Lippe. Bis heute hat Mand 15 Bücher veröffentlicht, darunter mit „Das Grover Spiel / Proberaum Ewigkeit“ einen Band mit zwei Theaterstücken. 2026 meldet sich Mand nach längerer Pause mit „Pauli, Distant Caretaker“ zurück. Hauptfigur ist einmal mehr Paul Schade, dessen Lebensweg sich in Mands Romanen „Das rote Schiff“ (1994), „Kleinstadthelden“ (1996), „Vaterkind“ (2001), „Paul und die Beatmaschine“ (2006) nachverfolgen lässt, ein Entwicklungsroman in mehreren Bänden und zugleich eine umfassende Chronik der um 1960 geborenen Generation.
Im neuen Buch kämpfen Pauls Söhne gegen Rechtsradikale und Online-Monster, während Pauli, ein gesundheitlich schwächelnder, nicht nur äußerlich ergrauter Mittfünfziger, in seinem prekären Kulturjob renitente Lokalkünstler betreut, seine noch halbwegs selbstständige Mutter im Ruhrgebiet besucht und sich mit einer gewissen inneren Distanz um alle kümmert.
Moderation: Harald Keller, Autor, Journalist und Medienwissenschaftler aus Osnabrück
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Eintritt:
frei, Spende erbeten