Sanft steigen die Töne empor, tief und erdig, als wollten sie den Stein des Berges selbst zum Schwingen bringen. Wenn die Alphornklänge über den Piesberg ziehen, scheint für einen Moment die Zeit stillzustehen. Es ist ein faszinierendes Zusammenspiel: Die archaische Kraft der langen Holzblasinstrumente trifft auf die Bergkulisse des Osnabrücker Steinbruchs.
Die weichen, schwebenden Naturtöne fangen sich in den Felswänden und hallen wie ein Ruf aus einer anderen Welt. Es ist, als würde die Landschaft selbst tief durchatmen.