Allianzen-Sticken
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Die Ausstellung „Nahtstellen“ widmet sich textilen Arbeiten innerhalb der zeitgenössischen Kunstszene und versteht das Textile dabei nicht als Randmedium, sondern als eigenständige künstlerische Sprache. Lange Zeit galten textile Techniken als das
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Die Ausstellung „Nahtstellen“ widmet sich textilen Arbeiten innerhalb der zeitgenössischen Kunstszene und versteht das Textile dabei nicht als Randmedium, sondern als eigenständige künstlerische Sprache.
Lange Zeit galten textile Techniken als das Material häuslicher Unsichtbarkeit, produziert im Privaten, abgewertet als „Hausfrauenkunst“ oder als dekoratives Beiwerk. Was über Jahrhunderte Räume schmückte, Kleidung reparierte oder Familiengeschichten konservierte, fand im kunsthistorischen Kanon meist keinen Platz. Das Textile erfährt eine deutliche Neubewertung und etabliert sich zunehmend im Bereich der bildenden Künste. Textile Arbeiten sind Träger politischer Statements und beschäftigen sich mit Identität, Erinnerung, Care-Arbeit oder Konsum.
Die Künstlerinnengruppe Mackerinnenanstalt lädt Besucher*innen dazu ein, gemeinsam an der kollektiven Stickarbeit mitzuwirken. Eigene Zeichnungen und Ideen können vor Ort mit der Hand oder mit der Stickmaschine direkt in das Werk eingebracht werden. Für ausreichend Material wird gesorgt sein. Gerne können auch eigene Stickprojekte zum Weiterarbeiten oder Ausprobieren mitgebracht werden.
Öffnungszeiten:
Mi.-Fr. 15-18 Uhr
Sa. 11-16 Uhr
Uhrzeit
Eintritt:
frei